Anpassung des Köpers an Ausdauertraining
Adaptation des Organismus an regelmäßiges Ausdauertraining in einzelnen Stufen.

Stufe I: Bewegungsoptimierung
Das Leitsymptom der ersten Anpassungssufe ist eine Verminderung der Herzfrequenz bei gegebener Belastungsintensität. Grund für diese erste physische Veränderung ist eine Verbesserung der Koordination in der ausgeführten Ausdauersportart. Überflüssige Bewegungsanteile werden vom Köper reduziert und somit die Bewegungsausführung ökonomisiert.
Stufe II: Energiespeicherung
Auf Stufe II kommt es zu einer Vergrößerung der Glycogenspeicher. Glycogen (=tierische Stärke)ist die Speicherform von Glucose (Zucker) im Körper und dient in der Muskulatur als Energiereserve (ca.300g). Vergrößerte Speicher ermöglichen dem Sportler daher Ausdauerleistungen länger aufrecht zu halten.
Stufe III: Systemoptimierung
Durch eine verbesserte Zusammenarbeit der einzelnen Körperbereiche und deren Einstellung auf die regelmäßigen Belastungsanforderungen erlangt der Ausdauersportler die nächst höhere Leistungssufe.
Stufe IV zentrale Unterstützung
Auf der IV. Anpassungsstufe werden die lokalen Veränderungen der Muskulatur durch hormonelle (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol)und vegetative (vegetatives Nervensystem) Optimierungsprozesse unterstützt.
modifiziert nach (Neumann, Pfützner, Berbalk, 2007)


